SULM – Schweizerische Union für Labormedizin | Union Suisse de Médecine de Laboratoire | Swiss Union of Laboratory Medicine

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Die vom BAG im 2008 umgesetzten Änderungen der Analyseliste warfen hohe Wellen. Die SULM ist als Dachverband aller Institutionen und Verbände mit medizinischer Labortätigkeit war und ist in diesen Prozess (u.a. TransAL) stark involviert.

Juni 2013: anlässlich der SULM-Tagung "Neue Labortarife" werden Perspektiven zur zukünftigen Tarifgestaltung sichtbar. In einem ersten Schritt stehen die im Praxislabor durchgeführten Labortests im Zentrum. Mehr dazu: pipette 4-2013, Seite 19ff

Herbst 2012: Konstitution der Arbeitsgruppe Analysenliste zur Bildung des Projekts «Trans-AL», in dem die SULM aktiv beteiligt ist. Ziel der Trans-AL ist es, dass sich Veränderungen in der Medizin auch in der Art und Weise der konstanten Tarifgestaltung abbilden. Mitglieder der Arbeitsgruppe Analysenliste:
Schweiz. Gesellschaft für Hämatologie (SGH) | Schweiz. Gesellschaft für klinische Chemie (SGKC/SSCC) | Schweiz. Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI) | Schweiz. Gesellschaft für Mikrobiologie (SGM) | Schweiz. Gesellschaft für Medizinische Genetik (SGMG) | Schweiz. Union für Laboratoriumsmedizin (SULM) | Verband der Medizinischen Laboratorien der Schweiz (FAMH) | Berufsverband Hausärzte Schweiz | Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) | Initiative «Ja zur Hausarztmedizin» | santésuisse | Spitalverband H+

April 2012: Das BAG hat den Schlussbericht zum Monitoring Analysenliste veröffentlicht.
Download: Schlussbericht Monitoring AL_120117
Download: Kommentar der SULM zum Schlussbericht

Januar 2012: Das BAG hat 2009 das Beratungsbüro INFRAS mit der Konzeption und Durchführung des AL-Monitorings beauftragt. In der Projektbegleitgruppe ist die SULM vertreten durch Dr. Martin Risch, die FAMH vertritt Dr. Willi Conrad.
Das Monitoringkonzept findet sich unter: www.bag.admin.ch/al → Monitoring Analysenliste → Konzept
Die Änderungen der Analysenliste per 1. Januar 2012 finden sich unter:
www.bag.admin.ch/al → Analysenliste (AL)
Das Monitoring ist zwar gemäss Auskunft von INFRAS abgeschlossen, der Schlussbericht liegt aber zur Zeit (Ende Januar) noch nicht vor. Der Abschlussbericht wird vom BAG veröffentlicht und kann nach Erscheinen heruntergeladen werden:
www.bag.admin.ch/al
Von Seiten der Spital- und Auftragslabors wird der Bericht mit grossem Interesse erwartet. «Die Spitallabors der Spital Thurgau AG haben durch die Revision der Analysenliste 2010 eine Umsatzeinbusse von 15 % erlitten. Falls der Übergangstaxpunkt per Ende 2011 gestrichen wird, resultiert eine erneute Umsatzeinbusse von 7 %.» (Dr. Max Züger, Leiter Institut für Labormedizin, Spital Thurgau AG, pipette 2-2011, S. 22)
Das BAG erwartete mit Einführung der revidierten Analysenliste in diesen beiden Labortypen Einsparungen von bis zu 16 %. Die FAMH hat Mitte letzten Jahres aufgerufen, Daten zu liefern, um Aufschluss über die divergierenden Umsatzeinbussen zu erhalten und das Monitoring aktiv zu unterstützen. Insbesondere war es ein Ziel, die gesamte Analysenkette abzubilden. Hier werden hoffentlich die gelieferten Daten Klärung zu den Abweichungen bringen. … > mehr

Februar und April 2011: Mittlerweile liegen Auswertungen vor, welche die Konsequenzen der Revision der Analysenliste auf die Praxis- und Spitallabors aufzeigen. In der pipette 1-2011 stellt Ernst Gähler, Vizepräsident und Verantwortlicher Tarife und Verträge FMH, die Resulate vor. Ein Blick auf die Webseite des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) genügt: Die Auswertungen der Daten von santésuisse bestätigen, was unsere Prognosen schon vor der Einführung der neuen Analysenliste gezeigt haben … > mehr

In der pipete 2-2011 schildert Max Züger, Leiter Institut für Labormedizin, Spital Thurgau AG, die Konsquenzen für das Spitallabor. Die Zahlen der Spitallabors der Spital Thurgau AG zeigen einen Trend mit Umsatzeinbusse für Spitallabors, welche ähnlich der Umsatzeinbusse im Praxislabor ist … > mehr

Juni 2010: Auswirkungen der Analysenliste: Wie von der SULM prophezeit
Im Internet kann man die ersten Zahlen zu den neuesten Entwicklungen im Gesundheitswesen nachlesen, darunter auch die Laborausgaben (www.admin. ch/bag). Verglichen wurden das 4. Quartal 2008 und 2009, das heisst nach Einführung der Analysenliste vom 1.7.2009. Vielleicht ist es für Vergleiche noch etwas zu früh, der Trend ist aber eindeutig. Die Zahlen stammen von der santésuisse und werden durch die Kassen auf den Wohnort des Patienten, und damit die Kantone, projiziert. Die gesamte Laboranalytik (Praxislabor, ambulantes Spital und Privatlabor) hat im gesamtschweizerischen Durchschnitt um lediglich –0,2% abgenommen. > mehr

Der Bericht der GPK-N
Tagung in Bern zur Revision der Analysenliste
Chronologie
Medienecho

Der Bericht der GPK-N

9. Mai 2009: Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates GPK-N erteilte der Subkommission EDI/UVEK den Auftrag, vor Inkraftsetzung der neuen AL (per 1.7.2009) die Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Festlegung des Labortarifs zu untersuchen. Die Ergebnisse liegen nun vor.
Bericht der GPK-N als PDF

Die Kritikpunkte der GPK-N an BR Couchepin und am BAG:

  • Fehlende Transparenz gegenüber verwaltungsexternen Akteuren
  • Unnötige Eile beim EDI Entscheid vom 28. Januar 2009 (Reaktion des EDI auf die von der SULM angekündigten Medienkonferenz)
  • Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Einbezugs der zuständigen Fachkommission (EAMGK), insbesondere das Fehlen der Berechnungsgrundlagen und der notwendigen Protokolle
  • Offenlegung der Zwischenergebnisse des Verfahrens
  • Offenlegung der Entscheidgrundlagen auf Stufe EDI
  • Mangelnde departementale Führung und Kontrolle
  • Machtballung beim BAG
  • Mangelhafte Kommunikation des BAG

Forderungen der GPK-N an BR Couchepin:

  • Bis zum 21. August 09 konkrete Hinweise über den Ablauf des Monitorings
  • Bis zum 30 Oktober einen Bericht, wie das EDI die GDK-Empfehlungen umzusetzen gedenkt

1. April 2009: Nach dem Ärztestreik in der Welschschweiz vom 25. März zogen die Hausärzte der Deutschschweiz nach und legten die Arbeit nieder. Tausende Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich gingen auf die Strasse. Die Aktionen stehen im Zeichen des Laborentscheides des BAG. Mehr unter Medienecho.

10. März 2009: Das "Aktionskomitee für eine faire Analysenliste - AKAL" unterstreicht erneut die bedrohlichen finanziellen Auswirkungen der revidierten Analysenliste, die Einbussen von 10 bis 40 Prozent für alle Labors zur Folge hätten. Mehr im PDF ->
Das BAG reagiert darauf mit einem Mediengespräch, der Dialog mit den Betroffenen wird allerdings noch immer verweigert. Mehr im PDF->

2. März 2009: Die GPK des Nationalrates überprüft das Verfahren bei der Neufestsetzung der
Labortarife (KVG). Mehr im PDF ->

24. Februar 2009: Das "Aktionskomitee für eine faire Analysenliste" verlangt die sofortige Sistierung der neuen Analysenliste. Mehr im PDF ->

30. Januar 2009: Ärzte und Labors luden zu einer gemeinsamen Medienkonferenz, in welcher erneut darauf hingewiesen wurde, dass die Revision nicht Kosten spart, sondern durch Umlagerungen Mehrkosten von bis zu einer Milliarde Franken drohen.

29. Januar 2009: Bundesrat Pascal Couchepin hält an der Revision der Analysenliste fest. Ab Mitte Jahr soll die Revision schrittweise eingeführt werden. Mehr im PDF ->

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Tagung in Bern zur Revision der Analysenliste

Am Donnerstag, 30. Okt. 2008, fand in Bern eine öffentliche Tagung zur Revision der Analysenliste statt:
"Neue Analysenliste verschlechtert Patientenversorgung und verursacht CHF 500 Mio. Mehrkosten"

Une journée publique au sujet de la revision de la liste des analyses tenait part à Berne le jeudi, 30 octobre 2008:
"La nouvelle liste des analyses altère l’assistance aux patients et engendre un surcoût de CHF 500 Mio."

Vorträge:

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Kurze Chronologie zur Revision der Analysenliste

Welcher Art die Auswirkungen der überarbeiteten Analysenliste sind, ist in der Präsentation "Folgen der geplanten Taxpunktwert-Senkung in der Analysenliste (AL) auf die Labormedizin" klar zu sehen.
17. Januar 2007: Präsentation zu Folgen der geplanten Taxpunktwert-Senkung

Basierend auf diesen Fakten, richtete sich eine gemeinsame Eingabe (SULM, H , SVDI, SLSA, FMH, FAMH, Santésuisse, GDK, SAMW, labmed) vom 14. August 2007 an das BAG, mit dem Wunsch, die Hintergründe der Überlegungen und die erforderlichen Eckwerte der Umsetzung näher zu erläutern.
14. August 2007: Gemeinsame Eingabe: Modifikation der eidgenössischen Analysenliste
17. August 2007: Begleitbrief zur gemeinsamen Eingabe

Anfangs 2008 trafen sich Vertreter der oben aufgeführten Verbände mit dem BAG, um die problematischen Bereiche aufzuzeigen.
15. Februar 2008: Sitzung mit BAG

Der vom BAG anfangs Juni veröffentlichte Entwurf der Revision des Anhangs 3 „Analysenliste mit Tarif“ berücksichtigt die vorgebrachten Argumente leider in keiner Weise.
24. Juni 2008: Feedback an Prof. Thomas Zeltner, BAG

Dies führte u.a. zur Medienkonferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) am 8. Juli 2008. Die SULM zeigt die Konsequenzen der vorgesehenen Revision auf:
Medienmitteilung in deutsch
Communique de presse en français

Per 14. August 2008 wurde von Seiten der SULM die Stellungnahme zur vorgesehenen Änderung des Anhang 3 "Analysenliste mit Tarif" eingereicht:
SULM Stellungnahme, deutsch
SULM position, français
Begleitbrief zur Stellungnahme

Am 8. September 2008 trafen sich die Präsidenten der FAMH und SULM mit Mitgliedern der nationalrätlichen Gesundheitskommission:
Präsentation in deutsch
Présentation en français

Am 29. September 2008 folgten in der Herbstsession Fragen der NR Cassis Ignazio, Gilli Yvonne, Guscetti Marina und Meyer-Kaelin Thérèse an die Adresse des Bundesrates. Das Wortprotokoll ist unter folgendem Link zu finden:
http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4805/281528/d_n_4805_281528_281535.htm

Weitere Infos:

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Medienecho - revue de presse

- Medienecho auf die Revision der Analysenliste
- Revue de presse sur la révision de la liste des analyses
- Auswahl von Medienberichten zum Ärztestreik

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Agenda

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